Während die Regionen Valencia, Kastilien-La Mancha, Aragonien und Andalusien nach den verheerenden Überschwemmungen durch ein DANA noch mit der Suche nach Opfern beschäftigt sind, lebt die Diskussion um den „Veranillo de San Martín“ wieder auf.
Am 11. November feiern wir den heiligen Martin, auf Spanisch San Martín, und um diese Zeit erleben wir oft einen angenehmen Altweibersommer, was den Begriff „veranillo“ erklärt. Dieser Altweibersommer bezieht sich auf die sonnigen und warmen Tage, die eintreten, bevor die eigentliche Winterkälte das Land erreicht.
In Spanien gibt es ein Sprichwort : „De San Martín a Santa Isabel, veranillo es“, was bedeutet, dass um das Datum von San Martín herum normalerweise die höchsten Temperaturen im November gemessen werden. Nach dem „Veranillo de San Miguel“ Anfang Oktober ist es also ein richtiger Altweibersommer.
Ob es in diesem Jahr wieder einen „Veranillo“ oder angenehmen Altweibersommer geben wird, ist noch ungewiss und hängt auch von der jeweiligen Lage in Spanien ab. Den Wettervorhersagen zufolge werden die Temperaturen sinken, und es scheint, dass es in diesem Jahr keinen Altweibersommer geben wird.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Wetter überall auf dem spanischen Festland, den Balearen und den Kanarischen Inseln schlecht sein wird. Es deutet vielmehr auf eine allgemeine Abkühlung im Lande hin, die den Menschen helfen könnte, sich auf die Wintermonate vorzubereiten.
Quelle: Agenturen




